Glockensanierung

Seit fast 500 Jahren läuten in Burgpreppach die Glocken für Gott und die Welt. Doch mit der Zeit hat sich an einigen Teilen der Glocken und der Läuteanlage der Verschleiß zu schaffen gemacht. Zum Erhalt der Glocken und der Läuteanlage sind dadurch einige Reparaturen und Sanierungsarbeiten erforderlich. Um die Kosten von ungefähr 13.000 EUR decken zu können, sind wir neben geringfügigen Zuschüssen auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Mit einer Spende erhalten Sie unsere Glocken. Mehr Informationen zum aktuellen Spendenstand, aber auch zur Geschichte unserer Glocken lesen Sie weiter unten. Auf den folgenden Seiten können Sie die konkreten Sanierungsmaßnahmen nachlesen, die durchgeführt werden und finden Ideen sowie Vorschläge, wie Sie uns helfen und unterstützen können.

Was passiert derzeit auf dem Glockenturm?

Mittlerweile sind alle Sanierungsarbeiten an den Glocken abgeschlossen.
Die Endabnahme mit Feinintonation durch den Glockensachverständigen steht noch aus.

 

Mit ihrer Hilfe schaffen wir es, dass unsere Glocken weiter läuten:
Ja, ich will helfen und spenden.
 
Evang. Luth. Kirchengemeinde Burgpreppach
DE52 7709 1800 0000 5235 69
GENODEF1LIF
Aktueller Spendenstand: 12.304,00 EUR

Inschrift von Glocke I mit Christus und Wappen

Eine kurze Geschichte der Burgpreppacher Glocken

Nach dem Bau der neuen Kirche schenkt Ritter Georg Ernst Fuchs von Bimbach 1593 der Gemeinde zwei Glocken, von denen die größere Glocke (Glocke I) heute noch vorhanden ist.

GLOCKE I

von 1593

Die heute größte Glocke ist auch die älteste Glocke im Turm. Gegossen wurde sie 1593 von Melchior Moehring in Erfurt und wiegt etwa 775kg. Die Henkel der Krone sind jeweils mit einem bärtigen Männerkopf verziert. Die Umschrift unterhalb der Krone berichtet vom Gießer der Glocke und nennt das Bibelwort aus Joh 25,11. Im Mittelteil der Glocke werden der Stifter der Glocke genannt und acht verschiedene Wappen aufgeführt. Die Umschrift am Schlagrand nennt abschließend das Bibelwort aus Joh 3,16-17.

Ansicht der Glocke II aus Gleußen
GLOCKE II

von 1593

Über die zweite Glocke gibt es kaum nähere Informationen und auch sonst gibt diese "mittlere" Glocke im Glockenstuhl Rätsel auf. Die zweite Glocke, die 1593 gestfitet wurde, zersprang am Ostersonntag des Jahres 1878 während des Trauerläutens für den verstorbenen Freiherrn Anton Fuchs von Bimbach.

aus dem 19. Jahrhundert

Nachdem die vorherige zweite Glocke zersprungen war, musste eine neue Glocke angeschafft werden. In der Pfarrchronik wird vermerkt, dass diese neue Glocke mit ungefähr 375kg von A. Herrmann in Schweinfurt gegossen wurde und mit der Umschrift "Lobsinget dem Herrn!" verziert war.

Glocke aus Gleußen

Was allerdings mit der Glocke von A. Herrmann passiert ist, bleibt unklar. Denn die mittlere Glocke, die heute noch im Glockenstuhl hängt, ist eine Glocke aus der Kirche in Gleußen. Diese Glocke musste die Kirchengemeinde im Zweiten Weltkrieg abgeben, woraufhin sie nach Hamburg gebracht wurde. Wundersamer Weise wurde sie nach dem Ende des Krieges dort unversehrt wiedergefunden und zurück nach Burgpreppach gebracht.

Gußsignatur an Glocke III
GLOCKE III

aus dem 19. Jahrhundert

In einer Notiz in der Pfarrchronik aus dem Jahr 1890 wird für den Glockenturm eine dritte Glocke vermerkt. Laut Aufzeichnungen wurde diese Glocke mit ungefähr 210kg von L. P. Lotter in Bamberg gegossen und war mit der Umschrift "Ehre sei Gott in der Höhe!" verziert. Diese Glocke musste ebenfalls im Zweiten Weltkrieg abgegeben werden und ist nicht wieder aufgetaucht.

1955

Die dritte und kleinste Glocke, die heute noch im Turm hängt ist aus dem Jahr 1955 und aus dem Siegel des Glockengießers ohne weitere Inschriften oder Verzierungen.